Mittwoch, 22. April 2026, 19.00 Uhr

Der Moment ist jetzt: Liechtenstein setzt auf die «Space Economy»

Regierungsrat Hubert Büchel und Dr. Bianca Lins (Amt für Kommunikation)

 

Zwei Satelliten im Orbit und gesicherte Frequenzrechte: Liechtenstein ist im Weltraum angekommen – nicht als Raumfahrtnation, sondern als Teil eines neuen wirtschaftlichen Ökosystems. Beim Anlass des Liechtensteiner Presseclubs (LPC) machten Regierungsrat Hubert Büchel und Bianca Lins, Leiterin Fachbereich Weltraum beim Amt für Kommunikation, deutlich, dass es dabei vor allem um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts geht.

 

Grundlage ist ein strategischer Vorteil: Bereits 2014 sicherte sich Liechtenstein Frequenzen bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU). Anfang 2026 wurden diese mit dem Start zweier Satelliten erfolgreich aktiviert. Nun folgt der nächste Schritt: der Aufbau eines funktionierenden Netzwerks.

 

Für Liechtenstein liegt der Fokus klar auf wirtschaftlichen Chancen. «Der Weltraum ist zum Innovationsmotor geworden», sagte Lins. Immer mehr Branchen – von Industrie über Datenwirtschaft bis hin zu Biotech – profitieren von satellitenbasierten Anwendungen. Entscheidend seien dabei sogenannte «Spin-ins»: bestehende Technologien, die sich im Weltraum nutzen lassen.

 

Auch Büchel sieht darin Potenzial für neue Geschäftsfelder und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Ziel sei ein «grössenverträgliches» Ökosystem, das an die Stärken der heimischen Wirtschaft anknüpft. Mit wachsender internationaler Sichtbarkeit eröffne sich für Liechtenstein die Chance, sich gezielt in einer globalen Nische zu positionieren.

 

Klar ist jedoch: Der Wettbewerb ist intensiv und der Zeitplan ambitioniert. Umso wichtiger sei es, die aktuellen Entwicklungen aktiv zu nutzen. Oder, wie Lins es formulierte: «Der Moment, um Wirtschaft und Forschung stärker mit diesen Zukunftsfeldern zu verknüpfen, ist jetzt.»

 

Fotos: Silvia Abderhalden (exclusiv)

Medienecho


Montag, 09. Februar 2026, 19.00 Uhr

LPC Generalversammlung

Gasthof Löwen, Vaduz

 

Internationaler Liechtensteiner Presseclub (LPC) stärkt Vorstand und Vernetzung der Medien

 

An seiner Generalversammlung hat der Internationale Liechtensteiner Presseclub (LPC) personelle Weichen für die kommende Amtsperiode gestellt.

 

Neben Präsidentin Carmen Dahl, Vizepräsident Philipp Wyss sowie den bisherigen Vorstandsmitgliedern wurden neu Andreas Krättli (AK Digital Media) und Gregor Meier (Landesspiegel) in das Gremium gewählt. Mit dieser Ergänzung sind nun Vertreterinnen und Vertreter eines Grossteils der in Liechtenstein tätigen Medien im Vorstand eingebunden.

 

Auch das Präsidium des Internationalen Beirats wurde neu besetzt: Peter Rutz, ehemaliger Präsident des LPC, folgt auf Günther Meier. Der Beirat, dem erfahrene Medienexpertinnen und -experten aus dem deutschsprachigen Raum angehören, begleitet den Presseclub in strategischen Fragen und stärkt dessen internationale Vernetzung.

 

Mit der erweiterten Zusammensetzung stärkt der LPC die Zusammenarbeit der liechtensteinischen Medienschaffenden und schafft eine breitere Grundlage für den fachlichen Austausch. Der Presseclub versteht sich als unabhängige Plattform und konstruktiver Partner für Politik, Bildung und Medien und ist bereit, sich aktiv in deren Weiterentwicklung einzubringen.

 

Fotos: Silvia Abderhalden (exclusiv) und 1FLTV

Medienecho

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Berichterstattung im Vaterland vom 13.02.2026
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